Juweliere aus Leidenschaft

„Wir sind Juweliere aus Leidenschaft“ sagt Nadja Abeler über den Juwelierladen, den Sie und ihr Mann Henrick Abeler als Inhaber führen. Hier trifft Leidenschaft auf Kompetenz und Tradition. Das merkt wohl jeder, der das Ladenlokal im historischen Rathaus in Wuppertal Elberfeld betritt und sich herzlich willkommen fühlt. In den Räumlichkeiten ist es dem Ehepaar gelungen, eine außergewöhnliche Atmosphäre zu schaffen – ein wohliger Kaffeegeruch duftet, angenehme Sitzmöglichkeiten laden zum Entschleunigen ein. Die ehrliche und freundliche Beratung ist durch den persönlichen Umgang geprägt. „Bei uns zählt der Mensch. Wir nehmen uns Zeit und hören zu,“ so Nadja Abeler.

Qualität und Kompetenz

Das Ehepaar Abeler lässt viele Jahrzehnte Erfahrung in seine Arbeit als Juwelier einfließen. Neben dem Gespür für Menschen und der Begeisterung für Handwerkskunst bringen beide außergewöhnliche Expertise mit: Sie haben sich in der Edelstein- und Schmuckstadt Idar-Oberstein zu Diamantgutachtern und Gemmologen ausbilden lassen. Als Experten für Edelsteine achten sie auf besondere Qualität. Das Ehepaar setzt dabei auf inhabergeführte Unternehmen, die allermeisten sind davon in Deutschland ansässig. „Wir legen großen Wert auf Authentizität und Qualität der Uhren und Schmuckstücke, die wir hier führen,“ erklärt Henrick Abeler. Wer auf der Suche nach schnelllebigen Trends und Massenware ist, schaut hier vergebens.

Tradition trifft Vision

Das schätzen nicht nur die Stammkunden, deren Familien teilweise bereits seit mehreren Generationen Kunden des Juweliers sind. „Immer wieder berichten uns Kunden, dass schon ihre Eltern und die Großeltern ihre Eheringe bei uns gekauft haben,“ erzählt Henrick Abeler. Die Tradition der Uhrmacher und Juweliere gibt es in der Familie bereits seit 1840. Anton Gottfried Fränken machte sich im damaligen Elberfeld selbständig. Seine Enkeltochter Paula heiratete einen Uhrmacher, der bei ihrem Vater in Elberfeld arbeitete, Heinrich Abeler. Paula und Heinrich Abeler machten sich 1898 in Münster selbstständig. Ihr Sohn Georg Abeler, der fünfte von zwölf Kindern, übernahm mit seiner Frau Tilly das großväterliche Geschäft in Wuppertal im Jahr 1933.

Bereits 1898 verlangte Heinrich Abeler von seinen Trauringlieferanten, dass sein Firmenzeichen HAM eingraviert wird. Dieses Firmenzeichen änderte Georg Abeler dann mit seinem Sohn Jürgen auf HAW für Heinrich Abeler Wuppertal. Diese Tradition wird seit Generationen weitergegeben. 2018 haben Henrick und Nadja Abeler ein neues Kapitel in der langen Juweliergeschichte aufgeschlagen. Hierzu gehörte auch das Entwerfen eines neuen Schriftzuges, der ganz bewusst alt und doch modern zugleich ist: Das filigrane „A“ wird seither unter anderem in den Trauringen als Punzstempel verwendet. Als eigenen Entwurf hat Henrick Abeler mit seinem Team einen Antragsring, auch Solitärring genannt, entwickelt. In der Fassung, die den Brillant hält, ist der Buchstabe „A“ eingearbeitet.


“Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition“

Carl Friedrich von Weizsäcker

Die Inhaber bleiben der Geschichte der Juwelierfamilie treu und erfinden sich doch immer wieder neu: Es ist das Zusammenspiel von Beständigkeit und Vision, welches das Traditionsunternehmen besonders macht. Einiges hat sich in der langen Unternehmensgeschichte gewandelt, geblieben ist die Faszination für einzigartige Schmuckkreationen und Uhren. Dabei ist es neben filigraner Handwerkskunst auch die Schönheit natürlicher Stoffe, die Schmuck zu etwas Besonderem macht. Opale und Edelsteine sind besonders in Ketten, Anhängern oder Ringen gefragt. „Die Natur bringt so wunderbare Farbnuancen hervor – das fasziniert mich auch nach vielen Jahren in diesem Bereich immer wieder aufs Neue,“ sagt Nadja Abeler.

Lieblingsstücke voller Emotionen

Neben der Fachkompetenz, die beide als Experten in den Bereichen mitbringen, ist es das Gefühl für die emotionale Bedeutung der Produkte, das jedes Beratungsgespräch zu etwas Persönlichem macht. „Gerade Schmuckstücke zu besonderen Lebensereignissen sind sehr beratungsintensiv. Dazu gehören zum Beispiel Eheringe und Ringe für den ganz besonderen Moment im Leben einer jeden Frau: der Antragsring. Dies ist oft ein Solitärring mit einem einzeln gefassten Diamant im Brillantschliff,“ erklärt Nadja Abeler. „Dafür nehmen wir uns die Zeit die jeder benötigt und berücksichtigen die Wünsche der Kunden.“

Die Freude des Kunden, wenn etwas Passendes gefunden ist, treibt das ganze Team an. Denn bei Abeler hat Schmuck mehr als nur eine ästhetische Seite. Schmuck transportiert Emotionen, er hält Erinnerungen fest und drückt Wertschätzung aus. „In einer so schnelllebigen Zeit sind hochwertige Uhren von Marken wie Rolex, Tudor, sowie Breitling und Junghans, Nomos oder Sinn Spezialuhren gefragt,“ berichtet Nadja Abeler, „mit jeder Uhr, mit jedem Schmuckstück schaffen wir bleibende emotionale Werte“. Das ist nicht nur ein Versprechen an die Kunden, sondern eine Philosophie, die das Ehepaar selbst verkörpert: Beide tragen Schmuck von hohem emotionalem Wert.

„Eines meiner Lieblingsstücke ist eine Halskette, die mir mein Mann geschenkt hat,“ so Nadja Abeler, „ein goldener Herzanhänger, der für unsere Familie und die Geburt unserer Kinder steht.“ Henrick Abeler trägt die Uhr seines Vaters – eine schöne Erinnerung, die er gern am Handgelenk hat. Zu seinen Lieblingsstücken gehören Manschettenknöpfe mit Löwenkopf, die seine Mutter einst für seinen Vater hat machen lassen: „Mein Vater war im Lions Club und meine Mutter war von Sternzeichen Löwe. Die Manschettenknöpfe sind also eine Erinnerung an beide, die ich zu besonderen Anlässen immer gern trage.“ Hierbei lohnt es sich in Qualität zu investieren, erklärt Henrick Abeler: „Ich trage heute noch Manschettenknöpfe, die ich zur Kommunion geschenkt bekommen habe.“

Die Leidenschaft für unvergängliche Schmuckstücke treibt das Ehepaar an, die Erfolgsgeschichte des Hauses immer weiterzuschreiben – und wächst mit jedem zufriedenen Kunden.